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Im Rahmen der Bundesförderung für Energieberatung für Wohngebäude (EBW) unterstützt der Staat die qualifizierte und unabhängige Energieberatung durch zertifizierte Experten. Ziel ist die intelligente und nachhaltige Einsparung von Energie in Wohngebäuden.
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) übernimmt dabei 50 Prozent des förderfähigen Beratungshonorars. Maximal 650 Euro für Ein- und Zweifamilienhäuser sowie maximal 850 Euro für Wohngebäude ab drei Wohneinheiten. Der Antrag auf Baugenehmigung bzw. die Bauanzeige des Gebäudes muss zum Zeitpunkt der Antragstellung mindestens zehn Jahre zurückliegen.
Im Fokus der Energieberatung steht eine umfassende Bestandsaufnahme des energetischen Zustands Ihres Gebäudes. Auf dieser Basis wird ein individueller Sanierungsfahrplan (iSFP) erstellt. Dieser zeigt Ihnen auf, wie Sie Ihr Gebäude schrittweise oder in einem Zug energetisch modernisieren können. Ein wesentlicher Vorteil: Setzen Sie Maßnahmen aus dem iSFP später um, profitieren Sie bei vielen Einzelmaßnahmen von einem zusätzlichen Förderbonus von 5 Prozentpunkten (iSFP-Bonus) sowie verdoppelten förderfähigen Höchstinvestitionskosten.
Die Energieberatungsberichte werden von qualifizierten Energieberatern erstellt, die sich verpflichten, neutral zu beraten. Das Programm kann von Privatpersonen genutzt werden. Gefördert werden Beratungen für Wohngebäude, deren Bauantrag oder Bauanzeige mindestens zehn Jahre zurückliegt.
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